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Würth-Gruppe mit erstem Halbjahr 2024 zufrieden

Würth-Gruppe mit erstem Halbjahr 2024 zufrieden

Der Konzern hat in den vergangenen zwölf Monaten über 300 Arbeitsplätze im Bereich Digitalisierung und IT geschaffen. Aktuell zählt die Würth-Gruppe weltweit 88.616 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 44.437 im Vertrieb. Durch Akquisitionen sind rund 1.200 Mitarbeitende hinzugekommen.

Der Umsatz der deutschen Gesellschaften der Würth-Gruppe liegt bei 4,0 Milliarden Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 4,2 Milliarden Euro. Die Gesellschaften im Ausland verzeichnen einen leichten Umsatzrückgang von 1,8 Prozent gegenüber demselben Zeitraum im Vorjahr. Eine positive Entwicklung innerhalb des Kerngeschäfts von Würth konnte die Division Auto mit einem Wachstum von 4,2 Prozent erzielen. Innerhalb der Allied Companies entwickelt sich der Bereich Chemie (+6,6 Prozent) positiv. Mit der Zustimmung der Europäischen Kommission konnte der Erwerb von 80 Prozent der Anteile an der IDG01 S.p.A., dem führenden Elektrogroßhändler im Piemont mit Sitz in Turin, am 1. Juli 2024 vollzogen werden. Dies festigt die Position des Elektrogroßhandels zusätzlich und ermöglicht weiteres Wachstum in Italien. Das Unternehmen beschäftigt 580 Mitarbeitende in 41 Niederlassungen und erzielte im Jahr 2023 einen Umsatz von 285 Millionen Euro.

Bedingt durch den Umsatzrückgang der Würth-Gruppe liegt das Betriebsergebnis mit 525 Millionen Euro unter dem Vorjahreszeitraum (2023: 680 Millionen Euro). Die Würth-Gruppe ist weiterhin finanziell solide aufgestellt. Im Juni 2024 bestätigte S&P Global Ratings erneut das Rating der Würth-Gruppe mit A/outlook stable.

Nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) erholt sich die deutsche Konjunktur langsam: Für das Jahr 2024 heben die Experten ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum auf 0,3 Prozent an und stellen für 2025 ein Wachstum von 1,3 Prozent in Aussicht. Die Weltwirtschaft ist in den ersten sechs Monaten moderat gewachsen, der Welthandel hat leicht zugelegt. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel erwartet bis Jahresende ein mäßiges weltwirtschaftliches Wachstum. Impulse kommen vor allem aus Europa, wo aufgrund wieder steigender Reallöhne der private Konsum anzieht.

 

Sofern die gesamtwirtschaftliche und geopolitische Situation stabil bleibt, geht der Konzern in diesem Jahr von einem vergleichbaren Umsatzniveau wie 2023 sowie einem Rückgang beim Betriebsergebnis aus.

Soziales Engagement gehört auch in schwierigen Zeiten zu Würth. Denn als Familienunternehmen sieht sich Würth in der Pflicht, sich für das Wohlergehen anderer zu engagieren und der Verpflichtung des Eigentums nachzukommen. Zum siebten Mal unterstützte die Würth-Gruppe im Rahmen einer weltweiten Aktion das UN-Kinderhilfswerk UNICEF und spendete 405.000 Euro zugunsten eines Hilfsprogramms, das Kindern im Sudan sichere Lernräume und Zukunftschancen bietet. Anlass zur Spende war die RW WORKOUT-Woche, die seit 34 Jahren ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Innen- und Außendienst in den Gesellschaften der Würth-Gruppe ist. 

Die Bilanzpressekonferenz der Würth-Gruppe findet am Mittwoch, 7. Mai 2025, statt.

Über die Würth-Gruppe
Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 88.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 8.000 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Akademie Würth gewinnt erneut den TOP CONSULTANT-Award für Beratungsangebot

Akademie Würth gewinnt erneut den TOP CONSULTANT-Award für Beratungsangebot

„Dabei zu sein, war eine Ehre, dazu zu gehören erfüllt uns mit großem Stolz und bestärkt uns in unserem Bestreben, ein stets erstklassiges und zeitgemäßes Beratungs- und Weiterbildungsangebot zu bieten. Und dies ganz im Sinne der wichtigsten Werte unseres Unternehmens – Respekt, Dankbarkeit, Ehrlichkeit, Vertrauen, Fernhalten von Arroganz. Mein persönliches Dankeschön gilt unserem gesamten Team und unserem Leiter der Akademie, Thomas Mück. Mit seiner Vision und dem unermüdlichen Engagement der Kolleginnen und Kollegen dürfen wir zum vierten Mal den TOP CONSULTANT-Award in den Händen halten“, sagt Christine Wolterstorf.

Der zum 14. Mal ausgetragene Beraterwettbewerb basiert auf einer wissenschaftlich fundierten Kundenbefragung, unabhängig durchgeführt durch die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB). Referenzkunden gaben beispielsweise Auskunft, wie professionell die Unternehmensberater aufgetreten sind und wie zufriedenstellend die Beratungsleistungen waren. Entscheidend für eine Auszeichnung ist laut WGMB „eine kundengerechte, mittelstandsorientierte Beraterleistung“.

Die Akademie Würth bietet seit über 30 Jahren umfassende Bildungsmöglichkeiten an. Zunächst zur internen Personalentwicklung der Adolf Würth GmbH & Co KG gedacht, entwickelte sich die Akademie Würth zu einem kompetenten Partner für Weiterbildung und Qualifikation von Mitarbeitenden der Würth-Gruppe sowie externen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Portfolio der Akademie Würth umfasst mittlerweile über die Trainingsangebote hinaus Beratungsdienstleistungen, Entwicklungsprogramme, Inhouse-Trainings beim Kunden vor Ort, ein Programm speziell für Meisterschüler sowie berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge in Kooperation mit renommierten Hochschulen.

Aktuell gestalten über 400 Experten, Trainer und Dozenten das vielfältige Bildungs- und Beratungsprogramm von über 700 Seminarthemen. Das Angebot an Online-Seminaren wird stetig ausgebaut.

Im vergangenen Jahr haben über 27.000 Menschen das Seminar- und Beratungsangebot genutzt. In über 80 Beratungsprojekten wurden Kunden aus allen Branchen von der Akademie Würth betreut. Dazu gehörten Themen wie die Organisationsentwicklung, Nachwuchskräfteentwicklung, Digitalisierung, der Fachkräftemangeln, Cybersecurity, Leanmanagement, Diversity, aber auch Arbeitsschutz sowie die Erstellung von Brand- und Rettungskonzepten.

Über die Akademie Würth

Die Akademie Würth bietet ein ganzheitliches Weiterbildungskonzept sowohl für Beschäftigte der Würth-Gruppe als auch für Kunden und unternehmensfremde Interessenten. Das Portfolio der Akademie Würth besteht aus Trainings, Beratungsdienstleistungen sowie Entwicklungsmaßnahmen. Das Weiterbildungsprogramm umfasst Seminarthemen in den Themenfeldern Managementsysteme, Sprache & Kultur, Methoden & Fachwissen, Führung & Persönlichkeit, Prävention & Gesundheit sowie Technik & Praxis. Seminare zu aktuellen Themen wie Neues Arbeiten, Diversity und Nachhaltigkeit finden großen Zuspruch. Die Akademie Würth steht den Würth Mitarbeitern und Kunden mit einem ganzheitlichen Konzept als Dienstleister, Innovationstreiber und Lernbegleiter zur Verfügung.

Über den Beratervergleich TOP CONSULTANT

Entscheidend für die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel TOP CONSULTANT ist eine kundengerechte, mittelstandsorientierte Beraterleistung. Das Teilnehmerfeld des seit 2010 von compamedia organisierten Wettbewerbs besteht größtenteils aus Management-, IT- und Personalberatern. Diese Unternehmen stellen sich der Untersuchung durch die wissenschaftliche Leitung des Wettbewerbs: Prof. Dr. Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, und Bianka Knoblach. Beide leiten die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) in Bonn. Mentor von TOP CONSULTANT ist Bundespräsident a. D. Christian Wulff. Medienpartner ist das manager magazin.

Die Würth-Gruppe spendet 405.000 Euro an UNICEF

Die Würth-Gruppe spendet 405.000 Euro an UNICEF

Spende als Ergebnis einer weltweiten Aktionswoche
Bereits zum siebten Mal überreichte Würth am 14. Juni 2024 in Berlin einen Spendenscheck an UNICEF. Anlass zur Spende war die RW WORKOUT-Woche, eine weltweite Verkaufsaktion des Unternehmens, bei der Innen- und Außendienst zusammenarbeiten und in diesem Jahr insgesamt eine Spendensumme von 405.000 Euro gesammelt haben.

„Weltweit können Millionen von Kindern nicht zur Schule gehen. Mit der Spende für sichere Lernräume im Sudan wollen wir Kindern inmitten der schweren Bildungskrise wieder Zugang zu Bildung ermöglichen, damit sie nicht nur zur Schule gehen können, sondern trotz der schwierigen Umstände Kind sein können“, so Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe und Mitglied des Vorstands von UNICEF Deutschland, zum Engagement des Unternehmens.

Sudan – Sichere Lernräume für Kinder
Die Spende wird in das UNICEF-Hilfsprogramm „Sudan: Sichere Lernräume für Kinder inmitten des brutalen Konflikts“ fließen. Bereits vor dem Ausbruch des anhaltenden bewaffneten Konflikts im Sudan waren rund 8,5 Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen. Heute ist das Land Brennpunkt einer der weltweit größten Vertreibungs- und Bildungskrisen: Etwa 14 Millionen Kinder benötigen humanitäre Hilfe, und aufgrund der Schließung von 18.000 Schulen in den Konfliktgebieten können 19 Millionen Kinder keine Schulen mehr besuchen. Neben fehlender Bildung sind die Kinder erhöhten Risiken wie der Rekrutierung durch bewaffnete Gruppen sowie sexueller Gewalt ausgesetzt.

Mithilfe der Spende werden sichere Lernräume eingerichtet, welche den Kindern und Jugendlichen Zugang zu Schutz, soziale Kontakte und Lernmöglichkeiten bieten. UNICEF stattet die Lernräume mit Lehrmaterialien und Spielsachen aus und kümmert sich um die psychologische sowie psychosoziale Unterstützung der Kinder. Sollten Schulbesuche aufgrund der Sicherheitslage nicht möglich sein, erhalten Kinder zu Hause digitale Lernangebote und psychosoziale Unterstützung auf solarbetriebenen Tablets . Darüber hinaus unterstützt UNICEF auch Familienmitglieder über die Einrichtungen, indem sie Zugang zu Wasser und Gesundheitsversorgung erhalten.

Georg Graf Waldersee, Vorstandsvorsitzender UNICEF Deutschland, sagt: „Bereits im siebten Jahr haben nun zahlreiche engagierte Mitarbeitende der Würth-Gruppe im Rahmen der Aktionswoche außergewöhnliches Engagement gezeigt und damit einen bedeutsamen Beitrag für die UNICEF-Arbeit für Kinder in Not geleistet. Für diese wiederholte Unterstützung bedanken wir uns aufrichtig! Die derzeitige humanitäre Lage im Sudan ist dramatisch, der bewaffnete Konflikt hat Millionen Kinder und Familien in große Not gebracht. In einer solchen Situation ist es wichtig, den Kindern geschützte, sichere Räume zu bieten und ihnen zu ermöglichen, weiter zu lernen, zu spielen und sich mit anderen auszutauschen. Denn das hilft ihnen, das Erlebte besser zu verarbeiten und Mut zu fassen.“

Über die RW WORKOUT-Woche

Die RW WORKOUT-Woche ist inzwischen seit 34 Jahren ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Innen- und Außendienst in den Gesellschaften der Würth-Gruppe. Bei dieser Mitreiseaktion begleitet der Innendienst den Außendienst bei seinen täglichen Kundenbesuchen. Das fördert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern sorgt auch dafür, dass Außendienst und Kunden Verbesserungsvorschläge und Ideen im persönlichen Gespräch an den Innendienst weitergeben können. Insgesamt wurden innerhalb der RW WORKOUT-Woche 2024 weltweit über 10.300 Mitreisen realisiert.

Über die Würth-Gruppe
Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Würth-Gruppe mit erneutem Rekordumsatz

Würth-Gruppe mit erneutem Rekordumsatz
  • Umsatz erstmals über 20 Milliarden Euro
  • Betriebsergebnis bei 1,5 Milliarden Euro
  • Umsatzanteil E-Business steigt
  • Intelligentes Baustellenmanagement als Antwort auf Fachkräftemangel

Entscheidend ist, Lösungen auf aktuelle Anforderungen wie für nachhaltiges Bauen anbieten zu können. Ein Beispiel: E-Autos wiegen ein Drittel mehr als Verbrenner. Mit dem Verstärkungssystem Relast® von Würth kann die Traglast von bestehenden Parkhäusern nachträglich verstärkt werden. Das bedeutet: kein Abriss und Neubau. Mit diesem antizyklischen Vorgehen hat die Würth-Gruppe bereits die Corona-Krise gut gemeistert. Wir haben in Lieferfähigkeit und Service investiert.

Innovation bei Würth heißt: die Herausforderungen unserer Kunden verstehen

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Würth beschäftigt sich mit neuen Fragestellungen wie dem nachhaltigen Bauen, neuen Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Internet of Things (IoT) für mehr Effizienz auf der Baustelle und natürlich mit der Weiterentwicklung des Kerngeschäfts. Jährlich werden Millionen von Kunststoff-Allzweckdübeln im Handwerk verarbeitet. „Unsere Vision war, einen Dübel zu entwickeln, mit dem sich Montagevorgänge verkürzen und Kosten reduzieren lassen“, erklärt Heiko Rosskamp, Leiter Produktmanagement und Entwicklung bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG. „Das ist uns mit SHARK® TWIST gelungen. Dieser Dübel hält in nahezu jedem gängigen Baustoff.“

Baustellenmanagement vorausgedacht

Das Handwerk steht vor enormen Herausforderungen. Im Fachkräftereport 2023/2024 berichtet die Deutsche Industrie- und Handelskammer, dass in der Bauwirtschaft mehr als jedes zweite Unternehmen offene Stellen nicht besetzen kann. Hinzu kommen Kostensteigerungen bei Energie, neue Anforderungen zum nachhaltigen Bauen sowie eine herausfordernde innerstädtische Verkehrsinfrastruktur.

„Ein großer Hebel für deutliche Kostensenkung und mehr Effizienz auf der Baustelle ist die modulare Vorfertigung, die Würth im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) anbietet“, sagt Rosskamp. Auf diesen Modulen sind alle Rohrleitungssysteme für Heizung und Lüftung von Würth vormontiert. „Auf der Großbaustelle im FOUR Quartier in Frankfurt am Main konnten so 558.000 Einzelteile auf 3.500 Baugruppen reduziert werden, was die Bauzeit deutlich verkürzt hat.“

Vernetzte Technologie: Würth macht Kunden sein Anwendungswissen verfügbar

Im Innovationszentrum Curio werden bereits heute IoT-fähige Powertools entwickelt. Elektrowerkzeuge, die mit Sensoren, Funktechnologien und Software ausgestattet sind, werden über eine Cloudlösung vernetzt und können auf das Anwendungswissen von Würth zugreifen. Über das IoT-Modul im Akku der Maschine können die Kunden relevante Bearbeitungsdaten aus der Cloud direkt auf ihr Elektrowerkzeug übertragen. Für Würth Kunden bedeutet dies in Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Nachweispflichten eine immense Effizienzsteigerung.

Deutschland als wichtigster Einzelmarkt

Mit einem Umsatzanteil von über 40 Prozent ist Deutschland der wichtigste Einzelmarkt der Würth-Gruppe. Die deutschen Gesellschaften erzielten im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzplus von 5,6 Prozent – vor dem Hintergrund des gesunkenen Bruttoinlandsprodukts ist dies eine positive Entwicklung. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, Keimzelle und größte Einzelgesellschaft des Konzerns, legte um 6,1 Prozent zu. Im Ausland wuchs die Würth-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 Prozent.

Innerhalb des Kerngeschäfts von Würth entwickelten sich die Divisionen Auto (+ 8,7 Prozent) und Metall (+ 5,7 Prozent) positiv. Bei den Allied Companies wuchs der Bereich Chemie um 8,9 Prozent. Mit einer Steigerung von 9,9 Prozent weist der Geschäftsbereich Elektrogroßhandel das größte Wachstum aus. Dieses wurde positiv verstärkt durch die zunehmende Nachfrage nach Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladesäulen für Elektroautos. Mit dem Zukauf dreier Unternehmen, IDG01 S.p.A. (Turin, Italien, der Vollzug unterliegt noch der Zustimmung der Kartellbehörden), TIM S.A. (Breslau, Polen) und Johannes Kraft GmbH (Stuttgart-Vaihingen), festigt sich die Position dieser Geschäftseinheit weiter – für 2024 ist für diesen Geschäftsbereich ein Umsatz von über 4 Milliarden Euro geplant.

E-Business verzeichnet Umsatzplus von 10,4 Prozent

Mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro und einem Plus von 10,4 Prozent setzte der Bereich E-Business im Geschäftsjahr 2023 seine positive Entwicklung fort. Damit steigt der Anteil am Gesamtumsatz der Würth-Gruppe auf 22,4 Prozent. Besonders hervorzuheben ist die Würth-App mit einem Umsatzwachstum von 17,4 Prozent. Die App ist im Rahmen des Multi-Kanal-Vertriebs ein wichtiges Standbein des E-Business, um Würth Kunden die Warenbeschaffung zu erleichtern.

Über 1.400 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Würth-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 1.410 neue Beschäftigte hinzugewonnen. Aktuell arbeiten im Konzern 87.047 Personen, davon 43.967 im Vertrieb. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen 27.128 Mitarbeitende.

Eigenkapital schafft Stabilität

Besonders in herausfordernden Zeiten gibt eine hohe Eigenmittel-Finanzierung Sicherheit. So hat sich im Geschäftsjahr 2023 das Eigenkapital der Würth-Gruppe auf 8.761 Millionen Euro erhöht. Das entspricht einem Zuwachs von 10,7 Prozent. Die Eigenkapitalquote stieg auf 48,7 Prozent (2022: 46,0 Prozent). Die Ratingagentur S&P Global bestätigte 2023 das Rating der Würth-Gruppe mit A/outlook stable.

Fokus auf zweitem Halbjahr

Die Konjunkturprognosen für Deutschland wurden in den ersten Monaten des Jahres bereits deutlich reduziert: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sagt nur noch ein Plus von 0,2 Prozent Wachstum in diesem Jahr voraus. Dennoch gibt es auch positive Meldungen: Die Inflation geht seit Anfang des Jahres zurück. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag die Rate im April 2024 bei 2,2 Prozent, im Vergleich zu 2,5 Prozent im Februar 2024. Aufgrund dessen rechnen die Kapitalmärkte in den nächsten Wochen mit ersten Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB).

„Wir gehen aktuell davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Situation im zweiten Halbjahr 2024 aufhellt. Zuversichtlich stimmt uns auch, dass es uns in den ersten vier Monaten 2024 gelungen ist, 110.000 zusätzliche Kunden zu gewinnen. Das ist ein Indikator dafür, dass wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen Marktanteile gewinnen. Die über 4,3 Millionen Kunden aus den unterschiedlichsten Regionen und Geschäftsbereichen machen die Würth-Gruppe robust gegenüber lokalen oder branchenspezifischen Konjunkturzyklen. Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir daher einen Umsatz auf Vorjahresniveau bei leicht rückläufiger Entwicklung des Betriebsergebnisses. Unter der Voraussetzung einer Erholung der Konjunktur hält der Konzern am geplanten Stellenaufbau in Vertrieb und IT sowie im Bereich Forschung und Entwicklung fest“, so Friedmann.

Alle Inhalte finden Sie auch in unserem Online-Geschäftsbericht unter www.wuerth.com/gb2023

Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Würth erneut als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ durch IHK zertifiziert

Würth erneut als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ durch IHK zertifiziert

Unabhängige externe Auditoren analysieren und bewerten dabei die Ausbildungsqualität anhand eines Kriterienkatalogs entlang des gesamten Ausbildungsprozesses – das heißt von der Gewinnung potenzieller Bewerbenden bis hin zur Übernahme der Nachwuchskräfte. Im Zuge der erneuten Re-Zertifizierung stellte die IHK Heilbronn-Franken auch in diesem Jahr das weiterhin überdurchschnittlich hohe Ausbildungsniveau der Adolf Würth GmbH & Co. KG fest. Zudem hoben die Prüfenden die Leidenschaft und Ideenvielfalt des Ausbildungsteams sowie dessen Identifikation mit dem Unternehmen hervor. Die erfolgreiche Umsetzung von Anmerkungen aus dem ersten Re-Audit 2017 wurde ebenfalls honoriert.

Lisa Feuchtenbeiner, Projektkoordinatorin Dualis der IHK Heilbronn-Franken, und Claudia Schwarz, Ausbildungsberaterin der IHK Heilbronn-Franken, überreichten das Siegel zur erneuten Re-Zertifizierung an Tamara Molitor, Leiterin Personalentwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG. „Dass wir in zehn Jahren bereits zum dritten Mal das Dualis-Siegel als ‚Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb‘ erhalten, zeigt wie viel Würth an einer qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Ausbildung junger Nachwuchskräfte liegt. Denn damit legen wir einen wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft – nicht nur für die Auszubildenden selbst, sondern auch für das Unternehmen“, freut sich Tamara Molitor.

Ausbildung bei Würth

Würth versteht die Nachwuchsförderung als grundlegende zukunftsgerichtete Aufgabe und betreibt daher eine intensive und umfangreiche Ausbildungsarbeit. Deutschlandweit beschäftigt die Würth-Gruppe derzeit über 1.150 Nachwuchskräfte. Zurzeit bietet allein die Adolf Würth GmbH & Co. KG, das Mutterunternehmen der Würth-Gruppe, 30 verschiedene Berufsbilder zur Ausbildung an: Zusätzlich zu den kaufmännischen, gewerblich-technischen, technischen und den Logistik-Berufen können Nachwuchskräfte Studiengänge an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach, Bad Mergentheim, Heilbronn, Lörrach, Ravensburg und Stuttgart absolvieren. Weitere Ausbildungsschwerpunkte in den deutschen Gesellschaften der Würth-Gruppe sind IT- und Gastronomieberufe.

Neben dem Erwerb fachlicher Fertigkeiten und Kenntnisse kommt der Förderung der sozialen Kompetenzen und der Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen der Ausbildung bei Würth ein großer Stellenwert zu. Bausteine wie die Mitreise im Außendienst, die internationale Horizonterweiterung durch Praktika in europäischen Würth Gesellschaften sowie die Mitarbeit in Sozialeinrichtungen sind bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG fest im Ausbildungsplan verankert. Darüber hinaus bietet Würth auch nach dem Abschluss der Ausbildung verschiedene Programme zur berufsbegleitenden akademischen Weiterbildung an.


Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte gemäß vorläufigem Abschluss im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Erfolgreicher Start ins Berufsleben: 16 Nachwuchskräfte schließen ihre Ausbildung bei Würth ab

Erfolgreicher Start ins Berufsleben: 16 Nachwuchskräfte schließen ihre Ausbildung bei Würth ab

Die Nachwuchskräfte haben ihre Berufsausbildung zum/zur Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement und zum/zur Industriekaufmann/-frau absolviert. Darüber hinaus haben fünf Auszubildende parallel zur Ausbildung die Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen“ erworben. 

„Junge Menschen bringen Vielfalt in das Unternehmen und sind unser Motor, um die Zukunft zu gestalten. Deshalb empfehle ich euch: Meldet euch zu Wort, gebt eure Meinung kund und fangt an, kritisch zu hinterfragen. Denn dieses Unternehmen hat noch so viel Potential“, gab Thomas Wahl den Nachwuchskräften für ihren weiteren Karriereweg mit. Nicht zuletzt überbrachte Andreas Lang die Glückwünsche des Betriebsrats.

Ausbildung bei Würth

Würth versteht die Nachwuchsförderung als grundlegende zukunftsgerichtete Aufgabe und betreibt daher eine intensive und umfangreiche Ausbildungsarbeit. Deutschlandweit beschäftigt die Würth-Gruppe derzeit über 1.150 Nachwuchskräfte. Zurzeit bietet allein die Adolf Würth GmbH & Co. KG, das Mutterunternehmen der Würth-Gruppe, 30 verschiedene Berufsbilder zur Ausbildung an: Zusätzlich zu den kaufmännischen, gewerblich-technischen, technischen und den Logistik-Berufen können Nachwuchskräfte Studiengänge an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach, Bad Mergentheim, Heilbronn, Lörrach, Ravensburg und Stuttgart absolvieren. Weitere Ausbildungsschwerpunkte in den deutschen Gesellschaften der Würth-Gruppe sind IT- und Gastronomieberufe.

Neben dem Erwerb fachlicher Fertigkeiten und Kenntnisse kommt der Förderung der sozialen Kompetenzen und der Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen der Ausbildung bei Würth ein großer Stellenwert zu. Bausteine wie die Mitreise im Außendienst, die internationale Horizonterweiterung durch Praktika in europäischen Würth Gesellschaften sowie die Mitarbeit in Sozialeinrichtungen sind bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG fest im Ausbildungsplan verankert. Darüber hinaus bietet Würth auch nach dem Abschluss der Ausbildung verschiedene Programme zur berufsbegleitenden akademischen Weiterbildung an.
 

Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte gemäß vorläufigem Abschluss im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Meilenstein in Greifswald: Würth eröffnet 600. Niederlassung

Meilenstein in Greifswald: Würth eröffnet 600. Niederlassung

An der feierlichen Neueröffnung am 22. April 2024 nahmen neben Torsten Elias, Geschäftsführer Vertrieb der Adolf Würth GmbH & Co. KG, auch Maria Würth, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin Kunst und Kultur in der Würth-Gruppe, Christian Würth, Bereichsleiter Services & Systeme der Adolf Würth GmbH & Co. KG, und Frank Schneider, Geschäftsführer Finanzen der Adolf Würth GmbH & Co. KG, teil. „Die Eröffnung der 600. Niederlassung ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt bei der Transformation unseres Geschäftsmodells zur Omnikanalität – einem nahtlosen, integrierten Kundenerlebnis über alle Kanäle hinweg. Denn unser Ziel ist es, immer dort zu sein, wo unsere Kunden uns brauchen“, betonte Torsten Elias bei der Eröffnung.

Die neue Niederlassung in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist eine Würth24 Niederlassung. Damit können Handwerker und Gewerbetreibende über die gewohnten Öffnungszeiten von 7 bis 17 Uhr hinaus von Montag bis Samstag einkaufen. Auf einer Verkaufsfläche von über 500 Quadratmetern finden Kunden einen Sortimentsausschnitt von fast 5.000 Würth Produkten: vom Befestigungsmaterial, Handwerkzeugen und Maschinen über Arbeitskleidung bis hin zu chemisch-technischen Produkten. Daneben werden in der neuen Niederlassung in Greifswald zahlreiche weitere Services wie Logodruck, Click- und Collect mit der Würth App, Self-Checkout sowie die Leitern- und Fallschutz-Prüfung (voraussichtlich ab Sommer 2024) angeboten. Nicht zuletzt macht der neu entwickelte Innovationshub Würth Produkte, Services und Systeme über eine VR-Brille für den Kunden erlebbar.

Die Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden ist für Würth elementarer Bestandteil der strategischen Unternehmensführung. Dazu gehört das Angebot von qualitativ hochwertigen Produkten, bestem Service sowie regionale Nähe. 

Über die Würth-Gruppe

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte gemäß vorläufigem Abschluss im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Würth gewinnt reta award mit digitalem Vertriebs-Assistenten PICO

Würth gewinnt reta award mit digitalem Vertriebs-Assistenten PICO

„Mit PICO gewinnen unsere Mitarbeitenden im Außen- und Innendienst Freiräume, um besser und effizienter auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen zu können“, sagt Jens Neumann, Geschäftsführer Vertriebssteuerung bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

„Die Entwicklung von PICO ist für uns nicht nur ein technologischer Meilenstein, sondern auch ein Beweis für unser Bestreben, durch fortschrittliche IT-Lösungen einen Mehrwert zu schaffen. Diese Auszeichnung unterstreicht die Innovationskraft der Würth IT und motiviert uns, weiterhin Spitzenleistungen in der digitalen Transformation zu erbringen“, so Christian Berndt, Geschäftsführer der Würth IT GmbH.

Der Chat- und Sprachassistent ist KI-gestützt und basiert auf einem großen Sprachmodell. PICO verschafft den Vertriebsmitarbeitenden mehr Zeit für den persönlichen Kundenkontakt. Mit PICO kann der Außendienst beispielsweise administrative Aufgaben über die Sprachsteuerung unterwegs erledigen, wie Rechnungen oder Lieferscheine versenden. PICO wird kontinuierlich weiterentwickelt und soll in Zukunft auch bei Fragestellungen aus anderen Bereichen wie HR, Logistik und Fuhrpark unterstützen. Das Tool ist ein wichtiger Baustein der Vertriebsstrategie von Würth und ebnet den Weg für zukünftige Innovationen.

Über die reta awards

Die Verleihung der reta awards fand am 27. Februar 2024 in Düsseldorf zum 17. Mal statt. Mit den reta awards zeichnet das EHI herausragende Technologieprojekte im Einzelhandel aus. Im Fokus der Award-Vergabe steht der Grad an Innovation und strategischem Nutzen der Technologieprojekte. Die internationale Jury wählt jeweils drei gleichberechtigte Gewinner in den fünf Kategorien „Best Customer Experience“, „Best Instore Solution“, „Best Enterprise Solution“, „Best Connected Retail Solution“ und „Best AI & Robotics Application“. Das EHI und die Lebensmittel Zeitung zeichnen zudem die an den siegreichen Projekten beteiligten Technologiepartner als Top Supplier Retail aus.

Eine Jury aus Vertretern der Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen bestimmt aus den zahlreichen Einsendungen in fünf Kategorien die Sieger. In diesem Jahr gab es rund 70 Bewerbungen.

Über die Würth-GruppeDie Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Die Würth IT ist der globale IT-Dienstleister der Würth-Gruppe. Der international ausgerichtete Full-Service-Anbieter von ganzheitlichen IT-Lösungen und -Dienstleistungen ist mit seinen mehr als 1.300 Mitarbeitenden an verschiedenen Standorten in Deutschland, Indien, China, Brasilien, USA, Schweiz und Italien vertreten. Zu den Kunden der Würth IT zählen nationale und internationale Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Würth-Gruppe.

Würth setzt auf HVO-Kraftstoff bei Firmenfahrzeugen

Würth setzt auf HVO-Kraftstoff bei Firmenfahrzeugen

HVO steht für „Hydrotreated Vegetable Oils“, auch als hydriertes Pflanzenöl bekannt. Dabei werden Pflanzenöle sowie Öl- und Fettabfälle mittels einer katalytischen Reaktion mit Wasserstoff in Kohlenwasserstoffe umgewandelt und nehmen die Eigenschaften fossiler Kraftstoffe an. Mit dem bei Würth eingesetzten Kraftstoff „Neste MY Renewable Diesel“ können die bisherigen Treibhausgasemissionen über den Produktlebenszyklus um bis zu 90 Prozent* reduziert werden. Er wird vollständig aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt und ist nach DIN EN 15940 für paraffinische Dieselkraftstoffe zertifiziert.

Die Drop-in-Lösung erfordert keinerlei technische Umbaumaßnahmen am Motor oder Verbrennungssystem des Fahrzeugs und verspricht aufgrund der chemischen Zusammensetzung eine gleichbleibende Performance. „Die Inbetriebnahme der HVO-Säule an unserer Betriebstankstelle ist ein wichtiger Schritt zur Gestaltung einer klimafreundlicheren Zukunft bei Würth. Wir sind stolz darauf, eine Vorreiterrolle bei der Förderung von alternativen Kraftstoffen einzunehmen,“ sagte Alexander Volpp, Leiter Fuhrpark der Adolf Würth GmbH & Co. KG.  

Würth setzt zur Erreichung seiner Klimaziele konsequent auf neue Technologien: Beispielsweise wird das Thema Elektromobilität im Innendienst der Adolf Würth GmbH & Co. KG stark vorangetrieben; zuletzt wurde die Ladeinfrastruktur umfangreich erweitert. Neben dem konsequenten Ausbau von Elektromobilität können nun mit dem neuen HVO-Kraftstoff die noch im Einsatz befindlichen Dieselfahrzeuge am Standort klimafreundlicher betrieben werden.

Lokale Versorgung

Als Tankstellenpartner betreibt Avia Tessol die Zapfstelle am Hauptsitz in Künzelsau-Gaisbach. Den HVO-Kraftstoff „Neste MY Renewable Diesel“ des finnischen Unternehmens Neste, dem weltweit führenden Hersteller von erneuerbarem Diesel, liefert die EDi Energie-Direkt Hohenlohe GmbH aus Öhringen an. Roland Weissert, Geschäftsführer der EDi Energie-Direkt Hohenlohe GmbH, unterstreicht die Bedeutung der lokalen Zusammenarbeit: „Das Engagement für nachhaltige Energielösungen spiegelt nicht nur das ökologische Verantwortungsbewusstsein der Adolf Würth GmbH & Co. KG wider, sondern ist auch Beweis für eine zukunftsorientierte Unternehmensführung. So ist eine starke, lokale Partnerschaft entstanden – für die Mitarbeitenden und die Region Hohenlohe.“

* Die Methode zur Berechnung der Lebenszyklus-Emissionen und der Emissionsreduzierung entspricht der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien II (2018/2001/EU), 
Quelle: Neste

Über die Würth-Gruppe
Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Würth Elektrogroßhandel übernimmt TIM S.A. in Polen

Würth Elektrogroßhandel übernimmt TIM S.A. in Polen

Die Geschäftsführung von TIM S.A. hat das Angebot der Würth-Gruppe während des gesamten Angebotsprozesses unterstützt. Der Erwerb der Anteile erfolgt durch die in Deutschland ansässige FEGA & Schmitt Elektrogroßhandel GmbH, einer der Elektrogroßhandelsgesellschaften der Würth-Gruppe.

Im März 2023 schloss die Würth-Gruppe eine Vereinbarung mit einer Gruppe von TIM-Aktionären, darunter Hauptaktionär Krzysztof Folta, über den Erwerb von rund 40 Prozent der Anteile an TIM S.A. ab und unterbreitete den Aktionären von TIM S.A. ein öffentliches Erwerbsangebot für alle Anteile. Die Transaktion unterlag der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. 

Am 25. Januar 2024 wurde diese Zustimmung mit einer für den Käufer akzeptablen Bedingung erteilt.

TIM S.A. betreibt die größte E-Commerce-Plattform im Bereich Elektrogroßhandel in Polen und erwirtschaftet über 70 Prozent seines Umsatzes ausschließlich über Online-Kanäle. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen über seine hundertprozentige Tochtergesellschaft 3LP S.A. eine leistungsstarke Logistikplattform. Damit ist TIM S.A. eine ideale Ergänzung der aktuellen Elektrogroßhandelsaktivitäten der Würth-Gruppe in Polen, die unter dem Dach der W.EG Polska zusammengefasst sind. Mit dieser Akquisition wird die Würth-Gruppe Marktführer im Elektrogroßhandel in Polen und erhält Zugang zu weiteren E-Commerce- und Logistikkapazitäten. Nach dem Zukauf werden beide Geschäftsbereiche von TIM S.A., der Elektrogroßhandel und die Logistik, weiterhin als eigenständige Gesellschaften unter der Leitung der aktuellen Geschäftsleitungen in ihren jeweiligen Funktionen tätig sein. 

Ulrich Liedtke, Geschäftsbereichsleiter von W.EG und verantwortlich für das Geschäft in acht europäischen Ländern, erklärt: „Das Jahr 2021 war ein Wendepunkt in unserer Entwicklung, als wir mit der Akquisition von Kaczmarek Elektric S.A. unsere Position in Polen ausbauen und die Basis für W.EG Polska in seiner aktuellen Struktur schaffen konnten. Wir bauen sowohl auf die zugrunde liegende Wachstumsstrategie auf als auch auf die Unternehmenskultur der Würth-Gruppe und schätzen gleichzeitig das lokale Unternehmertum sehr. Wir sind zuversichtlich, dass sowohl der Elektrogroßhandel von TIM als auch der Logistikbereich ihre Erfolgsgeschichten fortsetzen werden.

Für die Gesellschaften ergeben sich in zweifacher Hinsicht Vorteile. Natürlich werden wir von einer verstärkten Zusammenarbeit innerhalb unseres erweiterten polnischen Teams profitieren. Darüber hinaus hoffen wir aber auch, dass der gegenseitige Erfahrungsaustausch allen europäischen Gesellschaften des Würth Elektrogroßhandels Vorteile bringen und beiden Geschäftsbereichen von TIM neue Wachstumsfelder eröffnen wird.“

Krzysztof Folta, Gründer und CEO von TIM S.A., betont: „Wenn ich mir die Entwicklungsmöglichkeiten für TIM S.A. ansehe, bin ich davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit der Würth-Gruppe eine sehr attraktive Perspektive für alle unsere Stakeholder bietet. Beide Geschäftsbereiche unseres Unternehmens, sowohl der Online-Elektrogroßhandel als auch der Logistikdienstleistungsbereich, werden ihre Selbstständigkeit bewahren und damit allen Mitarbeitern hervorragende Zukunftsperspektiven bieten können. All das geht einher mit einem sehr attraktiven Angebot für unsere Aktionäre. Vereinfacht gesagt: TIM wird seine Erfolgsgeschichte fortsetzen!“

Über die TIM-Gruppe
TIM S.A. wurde 1987 in Wroclaw als traditioneller Elektrogroßhändler gegründet. 2013 stellte das Unternehmen sein Geschäftsmodell zu einem modernen E-Commerce-Player um. Heute betreibt TIM S.A. in Polen eine führende E-Commerce-Plattform im B2B-Bereich und ist das führende Elektrogroßhandelsunternehmen des Landes. Das Unternehmen verfügt über das breiteste Angebot an elektrotechnischen Produkten in Polen, das innerhalb von 24 Stunden nach der Bestellung verfügbar ist. TIM S.A. beschäftigt derzeit über 320 Mitarbeiter am Konzernsitz in Wroclaw und betreibt 16 Niederlassungen in ganz Polen. Nach dem vorläufigen nicht konsolidierten Finanzabschluss erzielte TIM S.A. im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 1,4 Milliarden PLN .
TIM S.A. hat eine Tochtergesellschaft namens 3LP S.A., die 2016 im Rahmen der Ausgliederung der Logistik von TIM S.A. ausgegründet wurde. Das Unternehmen betreibt sechs Logistikzentren in Polen und bietet Dienstleistungen für Unternehmen an, die auch im E-Commerce-Bereich tätig sind (auch außerhalb der TIM-Gruppe, z. B. IKEA, Oponeo.pl). 3LP S.A. bietet Dienstleistungen mit einzigartigen und hochmodernen Automationslösungen in der Lagerlogistik. Die Gesellschaft hat momentan mehr als 680 Beschäftigte. Im Jahr 2023 hat 3LP S.A. mehr als 6,9 Millionen Pakete und Paletten aus seinen Logistikzentren versandt.

Über den Würth Elektrogroßhandel
Der Geschäftsbereich Elektrogroßhandel der Würth-Gruppe ist einer der führenden Elektrogroßhändler auf dem europäischen Festland. Ulrich Liedtke und Uwe Schaffitzel, Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe, verantworten diesen Geschäftsbereich. Im Jahr 2023 erreichte der Würth Elektrogroßhandel einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro und ein Gesamtwachstum von 10,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies entspricht rund 18,5 Prozent des Gesamtumsatzes der Würth-Gruppe.Über die Würth-Gruppe
Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial.  Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, sowie in den Bereichen Elektronik und Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte gemäß vorläufigem Abschluss im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

14. Gipfeltreffen der Weltmarktführer zu Gast im Carmen Würth Forum

14. Gipfeltreffen der Weltmarktführer zu Gast im Carmen Würth Forum

362 Tage im All
In einem inspirierenden Interview gewährte der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst der faszinierende Einblicke in die Raumfahrt. Gerst, der für die Blue Dot und Horizons Missionen zweimal zur Internationalen Raumstation ISS flog und insgesamt 362 Tage im All verbrachte, regte im Gespräch mit Horst von Buttlar, Chefredakteur der WirtschaftsWoche, zum Nachdenken über die Zukunft der Menschheit im Weltraum an.

Gibt es da draußen Leben oder sind wir wirklich alleine hier?
Während die ISS als Forschungsstation unvergleichbare Möglichkeiten für die Wissenschaft bietet, beispielsweise bei der Krebs- und Stammzellenforschung, gewinnt für Gerst auch der Mond als Forschungsobjekt wieder an Bedeutung in der Raumfahrt. Für den ESA-Astronauten geht daher der Weg zum Mars über den Mond. Auch grundlegende Fragen zur Entstehung des Mondes könnten mit weiteren Mondmissionen geklärt werden, genauso die Erforschung von möglichen Meteoriteneinschlägen anhand der zahlreichen Krater auf der Mondoberfläche.

Der geborene Künzelsauer hatte sich 2008 unter 8.413 Aspiranten für das Raumfahrtprogramm der ESA beworben. So erzählt Alexander Gerst den Teilnehmenden des Gipfeltreffens, dass er sich damals nicht beworben hatte, weil er dachte, er habe es drauf. Er wollte es einfach mal ausprobieren. Als dann die positive Rückmeldung kam, dachte er zunächst an eine Verwechslung. Zur umfangreichen Vorbereitung auf die Mission gehörte unter anderem das Training von Stresssituationen oder das Üben von Weltraumausstiegen unter Wasser. Sogar ein medizinisches Training wie das Ziehen eines Zahns oder die Wundversorgung gehört mit zum Ausbildungsprogramm.  

Exklusive Einblicke in die Raumfahrt
Horst von Buttlar fragte auch, wie es war, die Erde aus dem Weltall zu sehen. Es sei ein zufälliger Moment gewesen, als er zum Fenster hinausschaute und die dünne Sichel der Erde sah. Schmunzelnd fügte er seinen ersten Gedanken hinzu, dass die Erde „wirklich rund“ sei und man nicht umhinkomme, zu staunen. Für die Teilnehmer des 14. Gipfeltreffens war es ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der Raumfahrt und ein unvergesslicher Abend.

 

Über Alexander Gerst
Alexander Gerst ist deutscher ESA-Astronaut und Geophysiker. Er wurde 1976 in Künzelsau geboren und war einer von 8.413 Aspiranten, die sich 2008 bei der ESA für die Aufnahme in deren Astronautenkorps bewarben. Seit 2009 ist Gerst Mitglied des ESA-Astronautenkorps. Er flog zweimal zur Internationalen Raumstation ISS für seine Blue Dot und Horizons Missionen. Nach seiner Rückkehr im Dezember 2018 widmet sich Alexander Gerst als Leiter der Abteilung "Astronaut Operations" der Führung der neuen Astronautengruppe sowie der logistischen und operationellen Unterstützung zukünftiger ISS- und Mondmissionen. Neben seiner Tätigkeit bei der ESA ist Alexander Gerst offizieller Botschafter für UNICEF. Für seine Arbeit wurde Gerst mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz.

Über die Würth-Gruppe
Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

Staatssekretär Dr. Andre Baumann informiert sich über nachhaltige Befestigungssysteme bei Würth

Staatssekretär Dr. Andre Baumann informiert sich über nachhaltige Befestigungssysteme bei Würth

Thomas Klenk, Geschäftsführer Markt bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG, Heiko Roßkamp, Leiter Produktmanagement und Entwicklung bei der Adolf Würth GmbH Co. KG, sowie Johannes Schmalzl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Würth, begrüßten den Staatssekretär im Reinhold Würth Innovationszentrum Curio.

Anknüpfend an den Umwelttechnikpreis stand der Austausch über nachhaltige Befestigungssysteme im Fokus und wie diese verstärkt bei der Sanierung bestehender öffentlicher Bauten, wie Brücken, Gebäude oder Tunnel, zum Einsatz kommen können.

Nachhaltigkeit ist bei Würth als Zukunftsthema fest in der Unternehmensstrategie verankert. Neben dem Ziel der weitestgehenden Kreislauffähigkeit bis 2030 nimmt das Thema Klima eine wesentliche Rolle ein“, betonte Thomas Klenk. „Deshalb ist es uns wichtig, die Sanierung bestehender Bauwerke mit unseren nachhaltigen Befestigungssystemen zu unterstützen. Der Schulterschluss mit der Politik ist daher ein Schlüsselfaktor, um klimafreundliches Bauen und Sanieren im öffentlichen Sektor voranzutreiben.“

„In der nachträglichen Ertüchtigung von Bestandsbauten liegt ein riesiges, ungenutztes Potenzial, um Ressourcenverschwendung zu minimieren“, ergänzte Heiko Roßkamp und erklärte die Details und Vorteile des Verstärkungssystems Reinforce AC: „Mit dem Produkt können Porenbetondächer nachträglich verstärkt werden, um beispielsweise schwere Photovoltaikanlagen darauf zu installieren, die andernfalls diese Last nicht tragen könnten. So vermeiden wir Abriss oder Neubau.“ Anschließend erhielt Staatssekretär Baumann bei einer Führung durch das Reinhold Würth Innovationszentrum Curio einen tieferen Einblick sowohl in die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten als auch in das Familienunternehmen Würth.

Staatssekretär Dr. Andre Baumann resümierte seinen Besuch und fand anerkennende Worte: „Umwelt- und Klimaschutz sind erfolgreiche Geschäftsmodelle: Das zeigt die Würth-Gruppe mit Stammsitz in Baden-Württemberg eindrücklich. Die Themen Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Kreislauffähigkeit sind tief in der Unternehmensphilosophie verwurzelt. Im eigens dafür gegründeten Reinhold Würth Innovationszentrum Curio arbeiten Fachleute aus verschiedenen Disziplinen an innovativen grünen Lösungen. Und das sehr erfolgreich – wie der Gewinn des Umwelttechnikpreises im Jahr 2023 zeigt! Diese grünen Technologien (Green Tech) sind der Schlüssel für einen erfolgreichen Strukturwandel in Baden-Württemberg – mit dem Ziel 2040 klimaneutral zu sein. Unternehmen wie die Würth-Gruppe sind dabei wichtige Partner für das Land.“

Weiterführende Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie der Würth-Gruppe finden Sie hier

Über die Würth-Gruppe
Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Darüber hinaus sind Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv, wie etwa im Elektrogroßhandel, in den Bereichen Elektronik sowie Finanzdienstleistungen. In 80 Ländern beschäftigt der Konzern aktuell weltweit mehr als 87.000 Mitarbeitende in über 400 Gesellschaften mit über 2.700 Niederlassungen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 20,4 Milliarden Euro. Mit über 7.900 Mitarbeitenden ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau größtes Einzelunternehmen der Würth-Gruppe.

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